Einlagerung von Knochenmark-Stammzellen


Das bei der Punktion gewonnene Knochenmark wird zunächst nach strengen Kriterien auf seine Qualität hin geprüft. Die Dauer der Einlagerung von Knochenmarkspenden kann sehr kurz sein, von wenigen Tagen bis mehrere Monate, je nach Therapieziel und je nachdem, ob es sich um eine autologe oder eine allogene Transplantation handelt.

Autologe Transplantation

Autologe Transplantation bedeutet, dass der Spender gleichzeitig Empfänger ist;
er wird mit seinen eigenen Stammzellen behandelt.

Beispiel: Behandlung nach Chemotherapie
Steht bei einem Patienten eine Chemotherapie an, so können vor Beginn dieser Therapie Stammzellen aus seinem Knochenmark gewonnen werden. Diese werden in flüssigem Stickstoff tiefgefroren und für die Dauer der Chemotherapie eingelagert. Nach Abschluss der Chemotherapie kann so der Patient mit seinen eigenen Stammzellen behandelt werden.


Allogene Transplantation

Allogene Transplantation bedeutet, dass Spender und Empfänger zwei verschiedene Personen sind.
Bei einer Knochenmarkspende durch eine andere Person wird das Stammzelltransplantat in der Regel nicht eingefroren, sondern nach der Überprüfung im Labor, zum Beispiel auf Infektionskrankheiten, unmittelbar eingesetzt.

Die Einlagerung von Stammzellen, die aus Knochenmark gewonnen wurden, ist bei MLB noch in Vorbereitung.